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»Wir sind Aslant, hellster Stern am Firmament der Völker, ewige Hüter allen Wissens und aller Weisheit. Höret unsere Worte. Unsere innersten Geheimnisse ruhen im Herzen der Gesandten. Erst, wenn Ihr es öffnen könnt, wird Aslant erwachen. Der Macht Aslants die Freiheit. Dem Finder die Erleuchtung. Der Welt unser Vermächtnis.«
Aurora
Aslant1

Aslants Blütezeit

Aslant ist eine antike, hochentwickelte Zivilisation, die vor Jahrmillionen existierte und eine große Rolle in der zweiten Trilogie der Layton-Reihe spielt. Sie wird erstmals in Professor Layton und die Maske der Wunder im Zusammenhang mit den Akbadain-Ruinen, die Randall Ascot erforschte, erwähnt. In Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant sucht der Professor zusammen mit Luke, Emmy und Professor Locklair nach den Überresten der Kultur.

Vermächtnisse

Auf der Erde gibt es drei Vermächtnisse von Aslant. Nach diesen suchen Jean Descole und Leon Bronev.

Der Goldene Garten

Entdeckung des Goldenen Gartens

„Garten der Genesung“

Das erste Vermächtnis der Zivilisation ist der Goldene Garten von Misthallery, der sich unter dem Stausee der Stadt befindet. Im Goldenen Garten ist die Luft so rein, dass sich einige Krankheiten hier kurieren lassen. Deshalb wird er auch „Garten der Genesung“ genannt. Außerdem leben im Goldenen Garten einige unentdeckte Tierarten, zum Beispiel das Meereswesen Lagunia.

In Professor Layton und der Ruf des Phantoms wollte Descole den Garten mithilfe von zerstörerischen Bergbaurobotern ausgraben, wurde jedoch von Professor Layton, der den Garten letztendlich entdeckte, daran gehindert.

Ambrosia

Ambrosia

„Stadt der Harmonie“

Das antike Königreich Ambrosia, das auch „Stadt der Harmonie“ genannt wird, ist das zweite Vermächtnis von Aslant. Es befindet sich auf einer Insel im Ozean und wird in der Legende als das „Königreich ewiger Jugend und Unsterblichkeit“ bezeichnet.

In Professor Layton und die ewige Diva war es Descoles Plan, das Königreich durch das Lied der Sterne und das Lied des Meeres, die beide im Wappen Ambrosias enthalten waren, aus dem Wasser zu erheben. Professor Layton konnte jedoch aufdecken, dass dafür auch ein drittes Lied, das Lied der Sonne, nötig war. So konnte er das Königreich letztendlich wiedererwecken.

Die Endlosen Zirkel

Die Endlosen Zirkel

Die Endlosen Zirkel

Das dritte Vermächtnis sind die Endlosen Zirkel von Akbadain. Sie befinden sich in der Wüste und sind ein großes, metallisch glänzendes Gebilde, dessen einzelnen Etagen sich ständig in entgegengesetzte Richtungen drehen. Sie stehen mit den Akbadain-Ruinen unter Monte d'Or in Verbindung.

Um an sie zu kommen, wollte Descole in Professor Layton und die Maske der Wunder das Rätsel der Maske des Chaos lösen, damit sich die Akbadain-Ruinen erheben würden. Nachdem Layton das erledigte, konnten er und Raymond die Zirkel begutachten, jedoch wurden sie von Targent erobert.

Ruinen

Es gibt auch noch viele weitere Überbleibsel der Aslanti.

Steinkreis von Pleynoth

Der Steinkreis von Pleynoth war die erste große Entdeckung der Aslant-Kultur. Er wurde von Donald Rutledge, dem berühmtesten Aslant-Forscher, freigelegt.

Norwell

Norwell

Die Wand von Norwell

Die Wand von Norwell ist eine Steinplatte mit Inschriften in Stansbury. Diese verrieten Randall und Hershel, wo sich die Ruinen von Akbadain befinden.

Als Randall in Professor Layton und die Maske der Wunder sagte, dass er zu diesen wollte, schnappte sich Angela die Maske und rannte davon zum Memory Hill, da ihr Bruder bei einer Expedition umgekommen war.

Akbadain

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Im Inneren der Ruinen von Akbadain

Akbadain ist eine weitere Stätte der Aslanti, die man im Abenteuermodus des Spiels erkundet. Sie befindet sich bei der Thornley-Schlucht.

Außer den Zirkeln von Akbadain gibt es auch noch die Ruinen von Akbadain. In diesen gibt es verschiedene Kammern, zum Beispiel die Mumienkammern oder die Rätselkammern. Wenn man sich durch diese gekämpft hat, kommt man zu einem Raum mit dem Schatz. Allerdings ist es schwierig, sich im Ruinenmodus durch die Gänge zu kämpfen, die mit Fallen versehrt sind.

In einer Mumienkammer fanden Hershel und Randall in Professor Layton und die Maske der Wunder heraus, dass die Mumien auf Schienen fahren. Diese Schienen konnten sie aber vertauschen und so die Mumien in Löcher im Boden fahren lassen. In der vorletzten Kammer gab es noch eine Falle, und Randall verunglückte. Nachdem Hershel dies bekanntgab, kamen immer wieder Suchtruppen in die Ruinen und versuchten erfolglos, Randall zu finden. Durch die vielen Truppen entstand schließlich die Stadt Monte d'Or über den Ruinen.

Kuppel von Aslant

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Die Kuppel

Die Kuppel von Aslant ist eine Stätte der Aslanti, in der die Gesandte Aurora den späteren Zivilisationen mitteilen soll, was getan werden muss, um das Wissen von Aslant zu erlangen. Sie befindet sich am Loch Greymoor, der an der Stadt Greymoor angrenzt.

Nachdem Aurora in Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant an einem Bogen einige aslantische Beschwörungsformeln murmelt, leuchtet die Inschrift auf den Wänden der Kuppel hellbläulich auf. Diese verweisen auf die Orte, wo sich die Aurasteine befinden. Daraufhin reist die Gruppe mit dem Luftschiff Bostonius um die Welt und sucht diese.

Drachenschrein

Drachenschrein

Der Schrein

Der Drachenschrein von Hoogland wurde zwar erst nach dem Untergang von Aslant errichtet, ist aber Teil eines Tunnelsystems, in dem die Aslanti mit Propellern den Wind kontrollierten. Durch ihn wird das System unter der Erde betreten.

In ihm wird in Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant die Tradition der Bewohnen Hooglands durchgeführt, junge Frauen als Opfergaben an den „Drachenfürsten“ zu verheiraten. Vom Schrein aus führt auch ein Weg zum Wald von Hoogland, aus dem die Drachenbräute mit Beatrix' Hilfe fliehen können, wenn der Schrein mit einer Kette verschlossen ist.

Al Somnia

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Die Ruine in Al Somnia

Die Grundmauern der altertümliche Stadt Al Somnia wurden auch von den Aslanti gebaut. Die Aslanti haben dort die Gräben so angelegt, dass, wenn man das Tor von dem Wasserspeicher, der auch von den Aslanti gebaut wurde, das Wasser in die Gräben fließt und so den Phönix bildet.

In Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant gelingt es der Gruppe mit Hilfe von Umid beim Hügel Phönixruh, diesen in Gang zu setzten. Die Zisterne auf dem Hügel öffnet sich, wodurch das Wasser in die Stadt fließt. So kann ein Mittel hergestellt werde, das die Erwachsenen von Al Somnia rettet.

Aslantische Säule

Säule im Obsidianturm

Die Säule

Die Aslantische Säule ist ein Artefakt der Aslanti. Um diese Säule zu schützen, wurde von Targent der Obsidianturm gebaut.

Später, als die Gruppe in Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant in Targentis ist, liest Aurora die Inschriften, die auf der Säule stehen:

»Wir sind Aslant, hellster Stern am Firmament der Völker, ewige Hüter allen Wissens und aller Weisheit. Höret unsere Worte. Unsere innersten Geheimnisse ruhen im Herzen der Gesandten. Erst, wenn Ihr es öffnen könnt, wird Aslant erwachen. Der Macht Aslants die Freiheit. Dem Finder die Erleuchtung. Der Welt unser Vermächtnis.«

Heiligtum von Aslant

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Das Heiligtum

Das Heiligtum von Aslant, oder auch Aslants Allerheiligstes, ist ein fliegendes Schiff aus Stein. Der größte Traum der Aslanti war es, zu fliegen, weshalb dies ihr Heiligtum ist. Es diente aber auch dazu, die Vasallen im Eis einzuschließen, da diese die Welt zerstörten.

Das Schiff beginnt zu fliegen, nachdem das Heiligtum von Aslant in Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant in der Kammer des Lichts erweckt wird. Dabei werden aber auch wieder die Vasallen zum Leben erweckt, was als Prüfung für Zivilisationen dient, die sich Aslants Wissen aneignen wollen.

Geschichte

Vorgeschichte

Frühzeit

Vasallen im Eis

Die Vasallen werden in ewiges Eis geschlossen.

Vor mehr als 1,2 Millionen Jahren, als die Aslanti lebten, hatte die Zivilisation fast überall auf der Erde ihre Stätten errichtet. Als sie jedoch immer fortschrittlicher wurden, bauten sie die Vasallen, golem-artige Diener, die mit tödlichen Waffen ausgestattet waren und eigenen Verstand besaßen. So kamen sie zu Fall, da diese sich gegen die Aslanti auflehnten. Bevor ihre Kultur zugrunde ging, konnten sie die verbliebenen Vasallen jedoch in Eis einschließen und im Heiligtum von Aslant wegsperren.

Um kommende Kulturen, die sich die Vermächtnisse von Aslant aneignen wollen, zu testen, hinterließen sie Aurora, ihre Gesandte, die sie zu diesem Zweck erschaffen hatten, in einer Eiswand, wo sie die Äonen überdauerte.

Aslant-Forschung

Geschichte der Frühzeit

„Geschichte der Frühzeit“

Irgendwann konnte der Archäologe Donald Rutledge eine Verbindung einiger Ruinen erkennen und entdeckte so den Namen „Aslant“. Darüber schrieb er in seinem Buch Geschichte der Frühzeit. Für die Archäologie war das von großer Bedeutung, obwohl niemand alle Mysterien der Zivilisation lösen konnte. Die berühmteste Entdeckung von Rutledge war der sogenannte Steinkreis von Pleynoth. Zunächst hatte man vermutet, es handle sich dabei um eine antike Kultstätte, durch spätere Funde wurde das jedoch widerlegt.

Die Paläontologin Doris Pompitous studierte Fundstücke beim Steinkreis und konnte nachweisen, dass viele antike Völker in Kulturen lebten, die der gegenwärtigen Kultur wissenschaftlich und linguistisch ebenbürtig gewesen sein könnten, und auch, dass deren Ökosystem sich vom jetzigen unterschied.

Die Maske der Wunder

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Auf den Spuren von Aslant

Hier wird Aslant zum ersten Mal erwähnt: In ihrer Jugend wurden Layton und Randall von ihrem Lehrer Herr Collins über die Zivilisation unterrichtet. Außerdem untersuchten Layton, Randall und Angela die Inschrift von Norwell, um das Rätsel um Akbadain zu lösen.

Gegen Ende erhebt Layton mithilfe der Maske des Chaos und der sich in ihr befindenden Maske der Ordnung die Akbadain-Ruinen.

Am Ende deutet Leon Bronev an, dass die Macht der Zivilisation, da nun alle drei Vermächtnisse entdeckt wurden, kurz vor der Wiedererweckung stünde.

Das Vermächtnis von Aslant

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Das eingefrorene Mädchen

Bald darauf findet der Londoner Archäologe Professor Desmond Locklair in einer Höhle im abgelegenen Bergdorf Snøborg eine lebendige Mumie, Aurora, die in einer Eiswand eingefroren ist. Schon bald merkt er, dass sie mit der Zivilisation in Verbindung steht.

Deshalb schreibt er einen Brief an den Professor, in dem er ihn bittet, dorthin zu kommen. Gemeinsam befreien sie das Mädchen, das sich als Gesandte von Aslant herausstellt. Um dieser Sache auf den Grund zu gehen, treten nun Layton, Luke und Emmy im Luftschiff Bostonius eine Reise um die Welt an, auf der Suche nach weiteren Bauwerken der Aslanti.

Die Kuppel von Aslant

Eine Ruine der Aslanti

An Greymoor erhebt Aurora, die „lebendige Mumie“, eine Ruine der Aslanti, die Kuppel von Aslant, aus einem zugefrorenen See. Von dort aus fliegen sie an fünf weitere Orte, die mit der Zivilisation in Verbindung stehen: Isla Paloma, Al Somnia, Chîtaque-Dorf, Hoogland und Torrido. An diesen Orten müssen sie nach Artefakten der Zivilisation, den sogenannten Aurasteinen, suchen, um Aslants Vermächtnis zu erwecken.

Um den letzten Aurastein zu bekommen, der ausgetauscht worden ist, reisen sie nach Targentis, wo sie im Obsidianturm die Aslantische Säule finden. Deren Inschrift kündigt das Erwachen des Vermächtnisses an.

Mit dem Schlüssel, der aus den Aurasteinen zusammengebaut wurde, dringen schließlich Leon Bronev und Emmy mit Luke und Aurora ins Heiligtum von Aslant ein, während sie von Professor Layton und dem nun verbündeten Descole verfolgt werden.

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Die Macht von Aslant

Schließlich erweckt Bronev in der Kammer des Lichts das Heiligtum, indem er Aurora in einen Schrein stellt und ersticht. Dadurch stirbt sie jedoch nicht, sondern wird zur „Stimme von Aslant“ und kündigt den Untergang der Menschheit durch das Heer der Vasallen an. Als sich jedoch Layton, Luke, Emmy, Descole und schließlich auch Bronev dazu entscheiden, die Welt zu retten, indem sie sich in die tödlichen Lichtstrahlen stellen, die die Vasallen mit Energie versorgen, verliert das Heiligtum seine Kraft. Durch ihre Selbstlosigkeit bestehen sie die Prüfung und dürfen ihr Leben behalten.

Das Heiligtum wird daher der Menschheit hinterlassen, doch da der Professor meint, der Mensch müsse durch eigene Kraft technologischen Fortschritt erreichen, um seine Erfindungsgabe nicht zu verlieren, hat es seinen Zweck erfüllt, fällt daher in den darunter befindlichen See und Aslant kann endlich ruhen.

Rätsel

Folgende Rätsel hängen mit Aslant zusammen:

Der Ruf des Phantoms

Die Maske der Wunder

Das Vermächtnis von Aslant

Wissenswertes

  • In Layton’s Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre kann man über Real World Puzzle Solving Einrichtungsgegenstände im Stil der Aslant-Kultur erhalten.
  • Für die Aslanti war selbst reinstes Gold nur von sehr geringem Wert.
  • Als Derringer zum ersten Mal den Namen Aslant hört, hält er es für eine Stadt und behauptet, sein Schwager wäre schon mal dort gewesen.
  • Laut Aurora sahen schon die Aslanti vierblättrige Kleeblätter als Glücksbringer an.
    • Aufgrund des Rätsels „Verschlossene Pforte“ dürften sie auch schon das heutige Konzept von Spielwürfeln gehabt haben.

Galerie

Konzept

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