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Professor Desmond Locklair ist neben Aurora einer der zusätzlichen Begleiter von Professor Layton in Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant. Er ist ein wohlhabender und hochangesehener Archäologe, dem das Luftschiff Bostonius gehört. Er stellt sich als wahre Identität von Jean Descole heraus.

Persönliches

Desmond hat grundsätzlich einen ernsten Charakter. Er behauptet von sich, typisch britischen Humor zu haben, jedoch werden seine eher trockenen Witze von allen als vollkommen unlustig empfunden, was er allerdings als fehlendes Verständnis von kultiviertem Humor interpretiert.

Professor Locklair kennt sich gut mit der Aslant-Kultur aus, weshalb er unter Archäologe als Koryphäe bekannt ist, und hegt einen Groll gegen die Schattenorganisation Targent.

Biografie

Vorgeschichte

Desmond Locklair ist die Identität, die Hershel Bronev annahm, nachdem er seinem Bruder Theodore Bronev seinen Namen schenkte, damit er adoptiert werden konnte. Er blieb allein zurück und fing an, die Aslant-Kultur zu studieren und wurde so ein angesehener Archäologieprofessor.

In dem Glauben, seiner Vergangenheit zu entkommen und ein normales Leben führen zu können, heiratete Professor Locklair und hatte auch eine Tochter (die, wenn sie noch leben würde, etwa so alt wie Umid wäre). Doch die kriminelle Organisation Targent wurde aufgrund seiner archäologischen Erfolge erneut auf ihn aufmerksam, wodurch er seine Familie verlor. Ab diesem Zeitpunkt schwor er sich Rache und wurde so zu Descole. Da stellte er auch Raymond als Butler ein.

Das Vermächtnis von Aslant

In Snøborg

Locklair vor der Eiswand

Professor Locklair bestaunt die Mumie.

Im verschneiten Ort Snøborg hat er eine lebendige Mumie gefunden und Layton dann in einem Brief darüber berichtet. Er bat ihn, mit Luke und Emmy im Luftschiff nach Snøborg zu kommen. Dort begrüßte er ihn in der Höhle und besprach dann mit ihm seinen Fund, ein Mädchen, das sich seit Äonen in einer Eiswand befand und nach Messungen noch am Leben zu sein schien.

Als Professor Layton ein Rätsel löste, um die Mumie zu befreien, wollte Locklair sie aus der Höhle tragen, als plötzlich Leon Bronev mit einigen bewaffneten Targent-Agenten auftauchte und das Mädchen mitnahm. Darüber zeigte er sich enorm verärgert und wollte sofort die Verfolgung aufnehmen. Um die Luftflotte der Targent-Leute zu verfolgen, aktivierte er einen Mechanismus, der den Zeppelin Bostonius in ein Miniflugzeug umwandelte. Zusammen mit Layton nahm er die ferngesteuerten Drohnen der Organisation unter Beschuss und lieferte sich so mit ihnen eine wilde Verfolgungsjagd durch den Schnee, eine gefrorene Tropfsteinhöhle und übers Eismeer.

Locklair steuert die Bostonius 2

Bei der Verfolgung

Nachdem er Targents Kommandoschiff enterte, stürzten Layton, Luke und das Mädchen jedoch von dort aus ab und landeten im Wald bei einem See, woraufhin Locklair mit Emmy und Raymond in jenem notlanden musste.

In Greymoor

Im dort gelegenen Dorf Greymoor suchten sie nach dem Mädchen, das seit dem Absturz verschwunden war. Dort erzählte er Layton mehr über Targent und brachte auch die Aslant-Kultur zur Sprache.

Vermächtnis von Aslant Trailer 2

In der Ruine

Schließlich fanden sie das Mädchen auf dem teilweise zugefrorenen See, wo sie das Wasser an einer Stelle absinken ließ, um eine antike Ruine, die Kuppel von Aslant, freizulegen. Dort verkündete sie, sie sei Aurora, die Gesandte der Aslanti, und würde ihr Wissen weitervermitteln. Durch Aufzeichnungen von Donald Rutledges Buch Geschichte der Frühzeit erkannte Desmond, dass sie dafür an fünf verschiedenen Orten der Welt gewisse „Eier“, die sogenannten Aurasteine, finden mussten. Er trennte sich kurz von den anderen, um die Bostonius zum Abflug bereit zu machen, woraufhin alle nach London flogen.

In London

In London trafen Layton und die anderen ihn erneut in der Bostonius. Bevor sie sich jedoch auf Weltreise begaben, mussten sie erst zu Scotland Yard, da diese auch bereits Targent auf den Fersen waren. Mit Professor Layton und Dr. Clark Triton untersuchte Locklair die Diebstähle beim Kensington-Museum und war schließlich auch dabei, als der Professor Kommissar Leonard Bloom als Spion enttarnte. Danach brach er mit Layton, Luke, Emmy, Aurora, Raymond und dem Rätselkater Kietz auf.

Im Chîtaque-Dorf

Im Dorf des Dschungelvolkes der Chîtaque versucht er mit einem Witz, den mürrichen Häuptling Hallimasch zum Lachen zu bringen, um an einen der Aurasteine zu kommen. Danach bastelt er jedoch mit Layton eine Brille für ihn.

Auf Isla Paloma

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Auf Isla Paloma

Auf dem tropischen Ferienparadies Isla Paloma hilft Locklair bei der Suche nach dem originalen Popoño, einem Aurastein, der unter den Bewohnern herumgereicht wird, um Frohsinn zu verbreiten.

In Torrido

In Torrido hilft er El Rojo, einem großen, roten Wolf, der Eleanor sucht und einen Aurastein um den Hals trägt.

In Hoogland

Im windigen Bergdorf Hoogland ist ihm erst die Suche nach dem Aurastein wichtiger als die Hochzeit von Romy und dem Drachenfürsten zu verhindern, dann hilft er aber doch mit.

In Al Somnia

In Al Somnia hilft er, die Erwachsenen des Städtchens aufwachen zu lassen. Bei der Untersuchung einer Ruine blitzt zwischen ihm und Layton Rivalität auf und er erwähnt erstmalig seine Tochter. Er nimmt einschläfernde Pilze mit.

In Targentis

Ankunft in Targentis

Ankunft in Targentis

Da sie herausfanden, dass eines der Eier von Targent in eine Fälschung ausgetauscht worden war, flog er die Gruppe nach Targentis, dem düsteren Nest der Organisation. Dort begleitete er Layton und die anderen durch die finsteren Straßen bis zum Obsidianturm, dem Hauptquartier von Leon Bronev. Im Turm half er bei der Untersuchung einer Säule der Aslanti, um die herum er gebaut worden war. Mit den Pilzen aus Al Somnia legte er einen Wachmann lahm. Außerdem deutete er im Aufzug den Grund für seine Abneigung gegen Targent an und erzählte, dass die Organisation viele Archäologen bedrohte.

Auf der Spitze des Turms konfrontierte er Leon Bronev. Als dieser Professor Layton durch Erpressung mit seinen Eltern Roland und Lucille Layton dazu bringen wollte, sich Targent anzuschließen, brachte Locklair ihn davon ab, wofür der Professor sich bedankte. Schließlich setzten sie jedoch die so erhaltenen Aurasteine zum Schlüssel für das Heiligtum von Aslant zusammen, woraufhin Aurora sich erinnerte und sich vom Turm stürzen wollte, weil sie meint, dass die Gefahren dann vorüber sind. Locklair konnte sie davon abhalten und dazu bringen, ihm den Schlüssel zu überreichen, da jedoch legte er seine nette Art sofort ab. Er hatte nun keinen Grund mehr, der Gruppe etwas vorzumachen und gab sich so als Jean Descole zu erkennen, um vom Turm zu fliehen.

Zitate

  • »Alle gut festhalten! Wir werden sie nicht entkommen lassen!«
  • »Wir haben keine Wahl! Wir müssen sie zerstören!«
  • »Descole? Kommt mir bekannt vor. War das nicht so etwas wie Ihr Gegenspieler in mehreren Fällen bisher?«
  • »Ich bewundere ihren Mut. Also, ich könnte nicht... was auch immer sie da machen.«
  • »Es war einmal eine Affenfamilie, Mutter, Tochter und Sohn. Die lebten im Dschungel. Mutter Affe war berühmt für ihre vorzüglichen Kuchen, die sie für alle anderen Tiere im Urwald buk. Alle verehrten diese Familie, weil sie so großzügig und freundlich war! Eines Tages jedoch erkältete Mutter Affe sich und bat den Sohn, hinauszugehen und an ihrer Stelle die feinen Gaben auszuteilen. Der Sohn war einverstanden, nahm den Korb mit dem süßen Gebäck und verließ das Haus. Als Erstes machte er im Haus einer Bärenfamilie halt. Die Bärenfamilie kannte den Jungen nicht, hieß ihn aber willkommen, denn sie nahmen an, dass er so reizend sei wie seine Mutter. Sie setzten sich, und zur Überraschung der Bären begann der Affenjunge den Kuchen vor ihren Augen selbst zu verdrücken! Anschließend verwüstete er ihr Haus und machte sich dann mit wilden Schreien aus dem Staub. Die Bären waren schockiert! An diesem Tag lernten die Tiere im Wald eine wichtige Lektion: ‚Manchmal fällt der Affe weit vom Stamm.‘« (Locklairs Witz)
  • »Es war einmal ein Bauer namens Hutchinston. Als tüchtiger Zeitgenosse führte er auf seinem Bauernhof sorgfältig Buch. Eines Tages kaufte er einem Freund eine Henne ab, deren Gefieder toller aussah als alles, was er bis dahin gesehen hatte. Ärgerlicherweise stellte sich der Glücksgriff schon bald als trügerisch heraus. Die Henne wollte einfach keine Eier legen. Was für ein Desaster! Es war ein Hahn! Hutchinston war sehr traurig, da er bereits ausgerechnet hatte, wie viel Federvieh er bis Ende des Jahres züchten könne. Und die Moral von der Geschicht': Zähl' besser deine Hühner nicht - bevor sie anfangen zu brüten.« (Noch ein Witz)
  • »Wir sind nicht wie Sie! Wir wissen, was Freiheit wert ist. Wieso sollten wir uns da von Ihnen versklaven lassen?« (zu Leon Bronev)
  • »Aber Aurora! Du bist doch nicht bloß die Gesandte von Aslant. Du bist auch unsere Gefährtin, und unsere Freundin. Was auch immer auf deinem Herzen lastet... Wir werden nicht von deiner Seite weichen und es gemeinsam durchstehen.«
  • »Ha ha ha! Damit geht diese Runde wohl an mich. Finden Sie nicht auch?«

Beim Lösen eines Rätsels

  • »Ich präsentiere: Die Lösung!«
  • »Logik ist eine essenzielle Disziplin.«

Profil

Das Vermächtnis von Aslant

Ein brillanter Akademiker mit führenden Kenntnissen über die Kultur von Aslant. Seine ruhige Contenance zerbricht urplötzlich, wenn es um Targent geht. Trotz seines jugendlichen Erscheinens ist er älter als Layton und spricht zuweilen von seiner Frau und seinem Kind, die er verloren hat.
– Das Vermächtnis von Aslant

The World of Professor Layton

Desmond Sycamore is a preeminent archaeologist who wrote a letter to Professor Layton with news of a living mummy. After meeting up with Layton and the others, Sycamore joined them on their global adventure in order to solve the historical puzzle of the Azran civilization. Though he is generally a very serious scholar, Sycamore does demonstrate his more playful side from time to time through British jokes.

Rätsel

Folgende Rätsel kann man bei Professor Desmond Locklair lösen:

Entwicklung

Takuzo Naganos Kommentar zum Charakter

»Sycamore's hairstyle and glasses are his most distinctive features. I can't help it; I have a tendency to slap glasses on just about any scholar or archaeologist character. (laughs) Sycamore was a bit of a special case because I used the glasses as a way to express some of the inner workings of his personality. He is the kind of person who feels like there is something between the things he sees and the world as a whole, almost like a tangible distance.«[1]

Wissenswertes

Wissenswertes aus dem Spiel

  • In der originalen japanischen Version ist er kein Professor sondern ein Doktor.
  • Desmond Locklair löst jeden Samstag das Kreuzworträtsel in der Zeitung.
  • Locklairs Luftschiff Bostonius wird von seinem Butler Raymond gesteuert.
    • Allerdings ist Locklair auch selbst in der Lage, den Zeppelin einigermaßen gut zu steuern.
  • Als Running-Gag merken sich einige Charaktere Locklairs Namen oft falsch (z. B.: Stockher, Socknäh, Rockmehr...).
  • Alle Rätsel die durch Locklair gelöst wurden, kann man hier nachsehen.

Wissenswertes aus der realen Welt

  • Der Pokémon-Professor der englischen Version von Pokémon X und Pokémon Y heißt ebenfalls wie Professor Locklair im englischen Spiel „Professor Sycamore“.

Synchronsprecher

Galerie

Weitere Bilder: Professor Desmond Locklair/Galerie

Einzelnachweise

  1. The World of Professor Layton S. 114


Eine Diskussion beginnen Diskussionen über Professor Desmond Locklair

  • Probleme mit der Kontinuität

    6 Nachrichten
    • Wenigstens wurde in der originalen japanischen Version erwähnt, dass er zusätzlich durch den Verkauf der Tickets viel Geld einnahm.
    • Das erklärt das Rätselspiel. Die Tickets haben sicherlich (sehr) viel Geld gekostet.
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